Sonntag, 20. August 2017
 
   
 


 

April 17

 

Inhalt komplett weiter

 

 

 

ABO Angebote weiter


 

 

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER!

 

Willkommen in der Sonntags-H.O.M.E.!

 

Heute ist Sonntag, und ich schreibe an Sie. Und das hat einen guten Grund: Diese H.O.M.E. ist dem schönsten Tag der Woche gewidmet – er ist quasi der Paradetag für das Zuhause. Das H.O.M.E.-Team zeigt, wie Sie den Sonntag schön gestalten können, in welchen Regalen Ihre Leidenschaften zur Geltung kommen, wie Sie sich Gutes in Ihrem Privat-Spa tun können und welche Küche die größte und beste Bühne für die Familie sein kann. Passend zum Thema sind wir in guten Wochenendhäusern zu Besuch. Zum einen haben wir einen Besichtigungstermin in den Hamptons und zum anderen in einer zeitgemäßen Datscha bei Moskau – Gegensatz oder schon Globalisierungseintracht?
Architektur-Autorin Bettina Krause hat sehr gute Beispiele für Wochenendhäuser kuratiert und bietet Ihnen Inspiration für Ihren Zweitwohnsitz.

Der Cityguide ist wichtig, aber keine Überraschung: die neuesten Highlights aus Mailand als Wegweiser für den Aufenthalt zur Mailänder Möbelmesse im April. Der Kölner Designprofessor Paolo Tumminelli war für H.O.M.E. wieder mal zu Hause in Italien und hat die Plätze gescoutet.

Es gibt Klischees, und die sind manchmal keine alternativen Wahrheiten: Frauen kaufen Stoffsofas, Männer Ledersofas. Das ist eine Frontlinie, sagen Möbelhaus-Verkäufer. In dieser Ausgabe hat H.O.M.E. Partei ergriffen: mit schönen, aktuellen Stoffsofas.

Was mir gerade eben auch durch den Kopf geht: Ich habe ein Interview mit einer Marken-Beauftragten einer großen Automarke gelesen. Worum es ging? Es hat davon gehandelt, was man eigentlich mit der Zeit in einem selbst fahrenden Auto anfängt. Das ist quasi dann wie ein täglicher Sonntag auf der Straße. Mmh ... abgesehen von Handy und Internet wird das wohl eine große Me-Time-Herausforderung. Vielleicht kann hier unsere Retro-Ansage „Die Rache des Analogen“ helfen. Seit „La La Land“ ist ja wohl klar, dass die Romantik und die Sehnsucht im Früher, in der Vergangenheit liegen. Da mag der Philosoph Richard David Precht im „Handelsblatt“ noch so sehr mahnen, dass das Früher ein schlechter Platz ist, wenn die Zukunft so schnell auf uns zukommt. Das Früher ist einfach ein guter Windschatten für die Seele, in den man sich schon mal an einem Sonntag zurückziehen kann, eine Platte auf den Plattenteller legt und ein Bild malt, einen Brief schreibt, ein richtiges Buch liest, Kaffee röstfrisch brüht oder am Tischfußball dreht. Entspannen Sie sich – hier in diesem Heft ist Sonntag!



 

 

Alexander Geringer Chefredakteur

 

 

 

Die nächste Ausgabe erscheint am 4. Mai 2017