Dienstag, 7. September 2010
 
   
 



Neben dem begrünten Atrium fand ein zweiter, kleinerer Wohnraum mit TV Platz. Die Möbel sind Entwürfe der Architekten.


Komplette Story: 

H.O.M.E.-Februar 2010

 

Wirbelnde Tellerröcke, heftige Rhythmen, klappernde Kastagnetten. Der traditionelle andalusische Flamenco hat viele Künstler inspiriert: Federico García Lorca zu Gedichten, Pablo Picasso zu Gemälden und Skulpturen – und den jungen italienischen Architekten Antonino Cardillo zu einem Haus.

 

Es steht in der Nähe von Barcelona und ist umgeben von Feldern. „Ich wollte die Landschaft nicht mittels großer Fensterfronten ins Innere bringen und das Haus auf diese Weise visuell öffnen“, sagt Antonino Cardillo.

 

„Trotzdem sollte es lichtdurchflutet sein.“ Denn Licht ist für Cardillo in der Architektur das, was für die Musik der Klang ist. „Es gibt dem Raum eine Stimme. Manchmal lässt es ihn singen, aber meist ist es unvorhersehbar. Die ultimative Bedeutung von Architektur ist für mich die Interpretation des Lichts.“

 

 

 
Flamenco in Stein:

 

Der junge italienische Architekt Antonino Cardillo baute bei Barcelona das House of Convexities – und ließ sich dabei vom temperamentvollen spanischen Nationaltanz inspirieren.

 

 

TEXT

JUDITH JENNER

 

FOTOS

ANTONIO CARDILLO