Dienstag, 7. September 2010 |
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| Christian Metzner
DREIFALTIG
Über drei Tüllen verfügt das Glaskännchen „Glanz & Gloria“. |
| Maison Sauvage
SPEZIELL
Außergewöhnliches Geschirr für Dinnerpartys von Maison Sauvage.
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| Stephan Gervers
FILIGRAN
Wanddesign und Lichtquelle in einem: „Stukkolief“ von Stephan Gervers.
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| Samuel Treindl
NÜTZLICH
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| Laura Pregger
DEKORATIV
Das Porzellan für die Teatime wird zum Wandschmuck und Utensilo.
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| Daniel Becker
MODULAR
Das Beleuchtungssystem „Sparks“ nutzt LED-Technologie.
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| Amelie Bunte
ORGANISCH
Dieser Schneebesen von Amelie Bunte erinnert an Äste und Algen.
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TALENTS-SCOUT
Ambiente-Bereichsleiterin Nicolette
Naumann über Auswahl und Erfolgs-
aussichten des Design-Nachwuchses.
Welche Kriterien haben Sie für die Auswahl der Ambiente Talents?
Wir suchen die Talents nach drei Kriterien aus: Manchmal sticht uns ein Prototyp sofort als innovativ, intelligent oder emotional ins Auge und wir denken, dass er gute Chancen hat, produziert zu werden. Andere Entwürfe analysieren eine bestimmte Fragestellung grundlegend – dabei kommen natürlich keine fertigungsfähigen Entwürfe heraus, aber man merkt, dass hier visionär gedacht wird. So haben ja viele einflussreiche Designer wie Konstantin Grcic, Hella Jongerius oder Matali Crasset angefangen. Dann gibt es noch echte Eyecatcher, die völlig losgelöst von allen Strömungen zu sehen sind – dabei ist manchmal egal, ob der Entwurf uns auch gefällt.
Worin liegt der größte Nutzen eines Messeauftritts für junge Designer?
Auf der Ambiente sind sie gleich mit drei einflussreichen Marktplayern konfrontiert: der Industrie, dem Handel und der Presse. Nirgends sonst können sie in so kurzer Zeit Kontakte knüpfen und ihre Ideen können auf Marktakzeptanz geprüft werden.
Wie äußert sich das Interesse der Fachbesucher an den Ideen der Jungdesigner?
Der Talents-Gang im Loft war am Freitagmorgen um neun schon immer der bestbesuchte Gang der Messe. Viele unserer Aussteller gehen da gleich als Erstes vorbei, um sich Entwürfe zu sichern. Es ist auch kein Zufall, dass 25 Produkte, die
als Prototypen bei Talents vorgestellt wurden, schon zur nächsten Messe in Serie waren – und einen Design-Plus-Preis gewonnen haben.
Ihr Rat an junge Designer, die Partner für eine Serienproduktion suchen?
Sich einen Marktüberblick verschaffen, genau überlegen, welcher Hersteller Interesse am Produkt haben könnte und auf ihn zugehen – auch wenn das oft frustrierend sein wird. Und unbedingt alle auf der Messe geknüpften Kontakte nachbearbeiten.