Donnerstag, 9. September 2010
 
   
 

 

Guter Fang.

 

H.O.M.E. zeigt die Highlights der Möbel-, Mode- und Schmuck Messe Blickfang in Stuttgart

 

 

Redaktion

Christina Nohl

 

Fotos

beigestellt

 

 

 







Von Limpalux

 

Innovativ

 
Blickfang-Design­preis für die „Moonjelly“- ­Pen­delleuchte aus Papierlamellen.

 

Von Limpalux



Von Markus J. Becker

 

Originell

 
Aus Leuchtfolie wurde die Hängeleuchte der „Perelin“-Serie gefertigt.

 

Von Markus J. Becker

 

 



Von Florian Gross

 

Angepasst

 
Individuell lassen sich die einzelnen Teile des „Konnex“-Regals verbinden.

 

Von Florian Gross



Von Ongo

 

Bequem

 
Der ergonomische „Ongo Seat“ vereint Design und gesundes Sitzen.

 

Von Ongo

 



Von steelements

 

Geknickt

 
Zu schade für die Schublade: Küchenbesteck „Knick“.

 

Von steelements

 

 



Von In-Sync Design

 

Kunstvoll

 
Minimalistisches und kühnes Schmuckdesign aus Australien.

 

Von In-Sync Design



Von Undpartner

 

Alpin

 
Der Tisch der „Alpine Heroes“- Kollektion wurde in Österreich designt.

 

Von Undpartner

 

 

 







 

MESSE-TALK

 

 

Dieter Hofmann, GF der Blickfang GmbH, über die Stimmung auf der diesjährigen Messe in Stuttgart.

 

 

Herr Hofmann, welche Trends haben sich für 2010 so weit heraus-

kristallisiert?

 

Einerseits ist der Trend zu Farbe zu beob­achten, andererseits der zu natürlichen Materialien, vor allem zu Holz. Es werden zudem Produkte mit Gesicht gesucht, die unverwechselbar sind und deren Geschichte im besten Falle bekannt ist.

 

 

Auf der Blickfang wird viel junges Talent gezeigt. Welchem Designer oder welcher Designerin prophezeien Sie eine große Zukunft?

 

Das ist natürlich eine schwierige Frage, da wir eigentlich bei allen Blickfang-Designern ein Potenzial sehen. Sollte ich mich festlegen, würde ich hier Maigrau und Kunotechnik hervorheben. Beide Möbellabels haben sehr schöne neue Produkte im Programm, denen ich große Chancen am Markt einräume.

 

 

Die Blickfang findet an fünf Orten der Welt statt, welche Chancen bietet das?

 

Das aufstrebende Designlabel profitiert so von den Vorteilen der Blickfang, nämlich direkt am Kunden die Markttauglichkeit und den Markterfolg zu testen – und das  nicht nur an einem Standort, sondern gleich in vier verschiedenen Ländern. Vor allem unsere drei Hauptländer Deutschland, Österreich und die Schweiz bieten hier aufgrund der gleichen Sprache und der hohen Designaffinität einen großen Synergieeffekt.

 

 

Welche Standortunterschiede gibt es?

 

Klischees, die dann aber doch irgendwie zutreffen: Die Schweiz mag es eher puris­tisch und schätzt hohe Verarbeitungsqualität, die Österreicher hingegen gehen Design eher mit Ironie und Humor an. Deutschland pendelt irgendwo dazwischen.

 

 

Welche Lücke füllt die Blickfang?

 

Jene zwischen Designer/Hersteller und dem Endverbraucher. Ein Jurymitglied hat das mit den Worten „Das Produkt erfährt durch diese Begegnung eine emotionale Aufladung und dadurch einen Mehrwert“ schön beschrieben.www.blickfang.com